Zusatzmodule

CelicaTech

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#2
Ohha, das Ende der analogen Autos.

Coming-Home-Module bekommt man noch genug, aber all die anderen Zusatzfunktionen wie Kurvenlicht oder Bordsteinschutz bringen die neuen Autos digital bereits mit – und kaum jemand rüstet sowas noch nach..

Zum Glück noch bekommen was ich wollte..
 

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#3
Ich hab mir damals über das BMW Forum einen Resler Stick in Verbindung mit der Ibus-App gegönnt.
Damit konnte man so ziemlich alles codieren, selbst Dinge die so nicht angeboten wurden.
Voraussetzung Android Radio mit großem Bc. Ich hab noch nie was besseres gesehen.
Im Falle einer Polizeikontrolle gab es einen Panik-Button, danach war alles wieder auf Anfang...
 

CRX_Fan

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#4
Ich hab mir damals über das BMW Forum einen Resler Stick in Verbindung mit der Ibus-App gegönnt.
Damit konnte man so ziemlich alles codieren, selbst Dinge die so nicht angeboten wurden.
Voraussetzung Android Radio mit großem Bc. Ich hab noch nie was besseres gesehen.
Im Falle einer Polizeikontrolle gab es einen Panik-Button, danach war alles wieder auf Anfang...
Bei einem alten Toyota kommst Du damit aber nicht weit :D Da ist nichts mit grossartigem Datenbus und schon gar nicht mit modernem Bus. Das ist alles noch UART und BEAN Netzwerk und auch nur in einer Menge, die man an einer Hand abzählen kann, bei den vier Steuergeräten, die das Auto hat :D

Wir haben aber vor Jahrzehnten mal UART Decoder in alte Toyotas verbaut, um gewisse Signale separieren und abgreifen zu können um diverses Zubehör zu verbauen, die diese Signale nutzen. Zur Steuerung von Standheizungen, Car PCs, digitale Zusatzanzeigen, Fensterhebersteuerungen, Türsteuerungen, und damals umfangreichen Hifi Kram und japanische Spielereien aus japanischen Fahrzeugen, VMax Aufhebungen, etc. Dafür mussten wir die busgesteuerten, kombninierten digitalen Signale in einzelne analoge auftrennen, was wir mit diesen Decodern gemacht haben.

Oder auch, wenn es keine einzelnen Stromversorgungsleitungen gab, weil Bauteile busgesteuert über nur eine Leitung ein- und ausgeschaltet wurden, man aber für Zubehör einzelne separate konventionelle Stromversorgung benötigte.

So einen Decoder nutze ich als Gateway, um meinen Tempomaten ins System mit einzuspeisen, damit ich über meinen Tester das Tempomat ECU ansprechen und die Funktionen abrufen kann.
 
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#5
Ich weiß schon Ben, hat ja auch Vorteile, wenn weniger Steuergeräte verbaut sind.
Es war mehr darauf bezogen, was man einzeln für die Komponenten bezahlen muss.
Ich glaube bei den letzten e39 Modellen mit LCM 4 konnte man auch diesen Modus einstellen, wie bei Audi das bei einer Vollbremsung die Rückleuchten blinken.
Ich hatte elektrisch anklappere Außenspiegel, die nur über einen Knopf angeklappt sind. Über dieses Modul konnte man sie über die Zv mit anklappen lassen.
Klar ist vieles Spielerei, allerdings solche Dinge wie Öltemperatur äußerst nützlich...
 

CRX_Fan

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#6
Jo klar. Bei Toyota ist halt das meiste (zumindest in den älteren Toyotas) nicht über Zentralelektrikmodule gesteuert. Bspw. würde das, was bei einem E39 geht, nicht bei einem Celica gehen, weil bspw. die Spiegel oder auch die Rückleuchten und die Frontbeleuchtung gar nicht über ein Zentralelektrikmodul laufen. Könnte man also gar nicht über ein einfaches "Piggypack " Zwischensteckmodul abgreifen.

Die deutschen waren da immer Vorreiter, was Zentralelektrik angeht, ebenso wie die Franzosen. Aber die Japaner waren da, was ich aber positiv finde, sehr zurückhaltend. Bei Lexus war das aber auch damals schon anders. Bei meinem alten 04er Lexus ist das auch sehr exorbitant ausgeprägt mit den Steuergeräten, Gateways, Zentralsteuerungen und dem Datenbus. Kein Vergleich zu Toyota dieser Zeit. Bei dem ist auch wirklich jeder Mist schon computergesteuert, selbst die verdammten Sitze (müssen nach einem Batterietausch angelernt werden, wenn man kein Stützakku zwischenschaltet).

Naja und beim VAG Konzern, meiner Kernmarke, ist das eh seit den 90ern usus und üblich, das ich da nach (und vor) den meisten Arbeiten oder auch der Diagnose mit dem Tester noch ran muss. Overengineering und überkomplexe Bauweise kann ja VAG besonders gut, was ich leider immer selbst am eigenen Leibe feststellen muss ^^. Dafür hat Toyota immer Overbuilduing an den Tag gelegt, also Dinge viel robuster als nötig gebaut. Statt etwas mit einer Schraube zu befestigen, oder einem Clip, hat man dann halt mal 4 Schrauben genommen und so weiter.
 
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#7
Ja, die Celica hat schon eine ziemlich umfangreiche Ausstattung, wenn man alles einbaut, was es in Europa und weltweit gab – plus die Zusatzmodule. Da kann man schon einiges rausholen.
(Also technisch und ausstattungsmäßig mit Audi A3 S-Line ohne quattro und Golf 6 GTI sollte die dann noch mithalten können. Nur halt deutlich sportlichere Karosserie)
Es ist allerdings auch total alte Technik, ohne wirkliche Vernetzung – höchstens das bisschen, was die Body-ECU macht. Jede Funktion hat ihr eigenes Modul.

Mein Ziel ist es, die gesamte Zusatzelektronik, zusammen mit Subwoofer vier Motorradbatterien für die Nebenaggregate (Ambiente-Beleuchtung, Standheizung, Subwoofer, Radio, Toyota-Raumlufterfrischer und Innenraum-Lüfter) in der Reserveradmulde zu verstauen. Dafür habe ich mir extra die Kofferraumerhöhung besorgt, um maximalen Stauraum dafür zu schaffen.
(Den Rest sollte die kleine gepimpte Facelift-Batterie dann auch alleine schaffen. Aber so wäre dann elektronisch die beste Lösung, sowohl von der Leistung, als auch vom Aufbau und Ordnung. Von der Zulassung her, müsste man die Befestigung des ganzen prüfen, aber das ist ja mit der Zentralverschraubungen für das Reserverad ohne weitere schweißarbeiten zum Glück kein Problem und halt noch die elektromagnetische Verträglichkeit, aber auch da sollte es in dem Bereich keine Schwierigkeit geben)

Wenn man richtig Bock auf Elektrotechnik hat, könnte man später all diese Funktionen, die die Zusatzgeräte übernehmen, mit einem Arduino oder Raspberry Pi auf einem einzigen Gerät packen..
(Wenn man Elektrik richtig verlegen will, muss man das Auto schon ziemlich zerlegt haben und alles bis zum Ende schon durchdacht haben, weil das richtig tief im Auto eingebaut ist.
Auf jeden Fall gut, dass ich alle Module noch bekommen habe🙏🏼)
 

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#8
Damit konnte man so ziemlich alles codieren, selbst Dinge die so nicht angeboten wurden.
Ja genau, bei neuen Autos werden keine Zusatzmodule mehr eingebaut, sondern einfach nur noch die Funktion in bestehenden Steuergeräten reinprogrammiert..😅....
(🙄.. auf jeden Fall angenehmer mit Laptop und Stecker, wenn man die Software hat, als das Auto jedes Mal komplett zu entkernen für jede Funktion oder am Ende zu pfuschen, weil man darauf keinen Bock hat, alles auseinanderzunehmen um es richtig zu machen)

Zumindestens sind die spiegelfunktionen (mit Nachrüstung aus Japan), türverriegelungsfunktionen, Fensterheber und Dach, bei der Celica, von sich aus schon elektrisch...👍🏼
Da kann man auf jeden Fall schon mal gut drauf aufbauen, wenn man die Geräte noch bekommt.
(Die Sitzheizung und Klimatisierung mit der Klimaautomatik ist schon echt gut, das habe ich jetzt noch erweitert um die Standheizung und den Toyota-Raumlufterfrischer, und zusätzlich soll die Rückbank noch eine Sitzheizung bekommen und eine Lenkradheizung. Ist zwar keine 4 Zonen Klimatisierung, aber man kommt schon fast mit der Ausstattung an Oberklasse dran..😊

Toyota Celica ❌ Lexus Celica✅...)
 
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#11
..ein bisschen die Zulassungsregeln für LTE durchgehen und prüfen was möglich ist..
UN-R48🇪🇺👍🏼..
Den Scheinwerfer ggf. in Essen prüfen lassen und anschließend damit es bei der Kontrolle nicht zu lustig wird von einem unterschriftsberechtigten das ganze begutachten lassen und anschließend damit nach Paragraph 15 FZV, bei der Zulassungsstelle, wenn es die dann macht, in Feld 22 vom Fahrzeugschein/Zulassungsbescheinigung Teil 1 eintragen lassen..😉

Grüße
 

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